Ganzjahres-Simulation

Wie groß sollte Ihr Stromspeicher wirklich sein?

Wir simulieren Ihr Haus in 15-Minuten-Schritten über ein ganzes Jahr. PV-Erzeugung am Standort, Ihr Stromverbrauch und optional Wärmepumpe oder Notstromreserve werden gemeinsam ausgewertet. So erkennen wir, ab welcher Speichergröße zusätzlicher Eigenverbrauch nur noch langsam zunimmt.

„Ein Stromspeicher verschiebt Solarstrom vom Tag in den Abend.“

Unsere Ergebnisse basieren auf physikalischer Simulation – nicht auf Verkaufsannahmen.

Speicher berechnen

Ergebnis der Simulation

technische Speichergrenze

8,4 kWh

planerische Kaufempfehlung als separate Planungsgröße

10 kWh

Basierend auf 8760h Simulation

Energiefluss-Modell

So funktioniert unsere Berechnung

01

PV produziert tagsüber

Ihre Photovoltaikanlage erzeugt Strom hauptsächlich mittags, wenn die Sonne scheint.

02

Ihr Haushalt verbraucht abends

Der Stromverbrauch in Wohnhäusern ist morgens und abends am höchsten – also genau dann, wenn die PV wenig oder nichts produziert.

03

Der Speicher verbindet beides

Ein Speicher speichert überschüssigen Solarstrom vom Tag und stellt ihn abends zur Verfügung.

Weil Erzeugung und Verbrauch zeitlich auseinanderliegen, ergibt sich daraus eine sinnvolle Speichergröße – und die Grenze, ab der mehr Kapazität wenig bringt.

Simulationsmodell

Was wir tatsächlich berechnen

Wir simulieren in 15-Minuten-Schritten ein gesamtes Kalenderjahr (35.040 Zeitschritte). Grundlage sind stündliche PVGIS-Erzeugungswerte, die energieerhaltend auf 15-Minuten-Schritte verteilt werden, sowie ein realistischer Haushaltsverbrauch nach BDEW H25, optional ergänzt um ein Wärmepumpenprofil.

01

PV-Erzeugung (PVGIS)

Sonneneinstrahlung für Ihren Standort aus PVGIS.

02

Haushaltsverbrauch (BDEW + Anpassungen)

Realistischer Tages- und Jahresverbrauch nach BDEW.

03

Überschuss vs Bedarf pro Stunde

Vergleich von PV-Erzeugung und Strombedarf in jeder Stunde.

04

Speicherung und Entladung Schritt für Schritt

Laden und Entladen des Speichers inklusive Wirkungsgrad.

Wir erhöhen die Speicherkapazität Schritt für Schritt und beobachten, wie sich der Eigenverbrauch verändert. Daraus erkennen wir, ab welcher Speichergröße zusätzliche Kapazität nur noch wenig Mehrwert bringt.

Diese Schwelle wird als SpeicherGrenze ausgewiesen.

Datenbasis

Welche Daten fließen in die Berechnung ein?

Ihre Angaben

Was Sie eingeben

  • PV-Anlage (kWp, ggf. mehrere Dachflächen)
  • Standort / Adresse (für PVGIS-Sonneneinstrahlung)
  • Dachausrichtung und Neigung
  • Jährlicher Haushaltsverbrauch (ohne Wärmepumpe)
  • Optional: Wärmepumpe (jährlicher Stromverbrauch)
  • Optional: Notstromreserve (reservierte Speicherkapazität)

Ergebnis der Simulation

Was daraus berechnet wird

  • PVGIS liefert stündliche Erzeugungswerte; diese werden energieerhaltend auf 15-Minuten-Schritte verteilt.
  • Haushaltslastgang (BDEW H25, 15-Minuten-Schritte, optional mit Wärmepumpenprofil)
  • PV-Überschuss und Strombedarf in 15-Minuten-Schritten
  • Speichersimulation in 15-Minuten-Schritten (Laden, Entladen und Verluste)
  • technische Speichergrenze
  • planerische Kaufempfehlung als separate Planungsgröße
  • Eigenverbrauch und Autarkie auf Basis der technischen Speichergrenze

Keine Smart-Meter-Pflicht, keine Live-Telemetrie, keine Nutzerüberwachung — nur Modellparameter und nachvollziehbare Zwischenwerte.

Verbrauchsprofil

Ihr Tagesrhythmus entscheidet

Der tatsächliche Nutzen eines Speichers hängt vom zeitlichen Zusammenspiel zwischen PV-Erzeugung und Stromverbrauch ab.

Der Haushaltsverbrauch wird in 15-Minuten-Schritten modelliert. Eine Wärmepumpe kann als zusätzliches Verbrauchsprofil berücksichtigt werden.

Eine Notstromreserve reduziert dagegen die im Alltag verfügbare Speicherkapazität.

Standard Haushalt

Klassisches BDEW H0 Verbrauchsprofil.

Haushalt mit Wärmepumpe

Separater Stromverbrauch der Wärmepumpe als zusätzliches Lastprofil. Dadurch verändert sich der Lastgang in 15-Minuten-Schritten und damit auch die berechnete SpeicherGrenze.

Elektroauto

Bald verfügbar – ein Ladeprofil für Elektroautos wird derzeit noch nicht berücksichtigt.

Notstrom-Reserve aktiv

Ein Teil des Speichers bleibt bewusst ungenutzt für Stromausfälle.

Kein generischer Referenzhaushalt für die Auslegung: Haushaltsverbrauch und optional Wärmepumpe werden in 15-Minuten-Schritten mit der PV-Erzeugung am Standort abgeglichen. Eine aktivierte Notstromreserve wird in der Speichersimulation als reservierte Kapazität berücksichtigt.

Ergebnislogik

Systemverhalten

01

Es gibt keine universell richtige Speichergröße. Welche Kapazität sinnvoll ist, hängt von Ihrem Haushalt, Ihrem Strombedarf, Ihren zukünftigen Plänen und Ihren persönlichen Zielen ab.

02

Die SpeicherGrenze beantwortet genau eine Frage: Ab welcher Größe liefert zusätzliche Kapazität für Ihre heutigen Annahmen nur noch wenig zusätzlichen Eigenverbrauch?

03

Sie ist ein technischer Orientierungspunkt aus der Simulation – keine Kaufempfehlung und keine allgemeingültige Speichergröße.

Für Ihren heutigen Haushalt bedeutet das konkret:

Oberhalb der SpeicherGrenze steigt der Eigenverbrauch mit jeder weiteren kWh nur noch langsam an.

Ein größerer Speicher kann dennoch sinnvoll sein – etwa bei höherem Haushaltsbedarf, einer Wärmepumpe (heute oder geplant), einem zukünftigen Elektroauto, weiterer Elektrifizierung oder einer größeren Notstromreserve. Die SpeicherGrenze ist ein technischer Bezugspunkt, keine Kaufempfehlung. Sie unterstützt Ihre Entscheidung, indem sie den messbaren Mehr-Eigenverbrauch der Simulation von Ihren persönlichen Planungszielen trennt.

Simulation starten

Simulation ausführen

Keine Verkaufslogik.

Keine Herstellerbindung.

Alle Kennzahlen basieren auf demselben nachvollziehbaren Simulationsmodell.

Die Entscheidung treffen Sie – wir liefern die nachvollziehbare technische Grundlage.

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