Wie groß sollte Ihr Stromspeicher wirklich sein?
Wir simulieren ein ganzes Jahr Ihres Haushalts – mit realistischen Verbrauchsprofilen und PV-Erzeugung.
„Ein Stromspeicher verschiebt Solarstrom vom Tag in den Abend.“
Unsere Ergebnisse basieren auf physikalischer Simulation – nicht auf Verkaufsannahmen.
So funktioniert unsere Berechnung
STEP 1
PV produziert tagsüber
Ihre Photovoltaikanlage erzeugt Strom hauptsächlich mittags, wenn die Sonne scheint.
STEP 2
Ihr Haushalt verbraucht abends
Der Stromverbrauch in Wohnhäusern ist morgens und abends am höchsten – also genau dann, wenn die PV wenig oder nichts produziert.
STEP 3
Der Speicher verbindet beides
Ein Speicher speichert überschüssigen Solarstrom vom Tag und stellt ihn abends zur Verfügung.
Aus Zeitversatz zwischen Erzeugung und Last folgt der nutzbare Speicherbeitrag — und eine sinnvolle Kapazitätsgrenze.
Was wir tatsächlich berechnen
Zeitdiskretes Modell mit Δt = 1 h über n = 8760 Stunden (Kalenderjahr). Randbedingungen: PV-Zeitreihe (PVGIS), parametrisierter Haushaltslastgang (BDEW + Profile).
PV-Erzeugung (PVGIS)
Haushaltsverbrauch (BDEW + Anpassungen)
Überschuss vs Bedarf pro Stunde
Speicherung und Entladung Schritt für Schritt
Speicherkapazität wird schrittweise erhöht; die Ableitung des Grenznutzens zeigt, ab wann zusätzliche kWh kaum noch Eigenverbrauch oder Autarkie erhöhen.
Diese Schwelle wird als SpeicherGrenze ausgewiesen.
Welche Daten fließen in die Berechnung ein?
MODEL INPUT
Randbedingungen (Eingabe)
- •Leistung Ihrer PV-Anlage (kWp)
- •Adresse (für Sonneneinstrahlung)
- •Dachausrichtung & Neigung
- •Jährlicher Stromverbrauch
MODEL OUTPUT
Zeitreihen & Bilanz
- •stündliche PV-Erzeugung über 8760 Stunden
- •realistisches Haushalts-Verbrauchsprofil
- •zeitlicher Überschuss und Bedarf
- •Wirkung eines Stromspeichers Stunde für Stunde
Keine Smart-Meter-Pflicht, keine Live-Telemetrie, keine Nutzerüberwachung — nur Modellparameter und auditierbare Zwischengrößen.
Ihr Tagesrhythmus entscheidet
Ein Speicher wirkt am besten, wenn Erzeugung und Verbrauch zeitlich auseinanderliegen.
Der Lastgang wird über reale Profile modelliert.
Standard Haushalt
Klassisches BDEW H0 Verbrauchsprofil.
Haushalt mit Wärmepumpe
Höherer Verbrauch im Winter und in den Abendstunden.
Haushalt mit Elektroauto
Zusätzlicher Verbrauch, meist abends oder nachts.
Notstrom-Reserve aktiv
Ein Teil des Speichers bleibt bewusst ungenutzt für Stromausfälle.
Kein generischer Referenzhaushalt für die Auslegung — parametrisierte Profile und Jahresenergie bilanzieren mit Ihrer PV-Zeitreihe.
Systemverhalten
Typisches Ergebnis der Grenzwertbetrachtung:
Ein größerer Speicher bringt kaum zusätzlichen Nutzen.
Optimierungsziel ist physikalischer Mehreigenverbrauch bzw. Netzbezugsreduktion — keine Preis- oder Absatzlogik.
Simulation ausführen
Keine Verkaufslogik.
Keine Herstellerbindung.
Nachvollziehbare Kennzahlen aus dem gleichen Modellpfad wie oben beschrieben.
Keine Registrierung erforderlich